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Berufsorientierung

Unseren Schülern steht eine Vielzahl unterschiedlicher schulischer und außerschulischer Hilfen zur Berufsvorbereitung sowie beim Übergang von der Schule zur Ausbildung bzw. in den Beruf zur Verfügung.

Alle Maßnahmen werden koordiniert von der Sozialpädagogin Julia Schlüter in Zusammenarbeit mit Geraldine Sebald im Rahmen von JADE und den Klassenlehrern der 7. - 9. Klasse.

Schon in der 7. Klasse wird begonnen, gezielt und individuell abgestimmte Praktikumsstellen zu suchen und Berufsvorbereitende Maßnahmen und Trainingseinheiten für die Jugendlichen zu organisieren, zu überwachen und zu begleiten.

Sehr wichtig in dieser Phase ist eine intensive Elternarbeit. Dazu finden in diesen Klassen regelmäßig Elternabende mit spezifischen Themen zur Berufsorientierung statt, zu welchen externe Referenten eingeladen werden. Ebenso werden in der 7. Kasse Praxistage in verschiedenen Firmen durchgeführt.

Bis zum Ende der 8. Klasse sollte die Berufsfindung abgeschlossen sein. Während des laufenden Schuljahres gibt es eine intensive Einzelberatung mit der Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, dem Schüler und den Eltern. Ein wichtiger Unterrichtsgang ist der Besuch im Berufsinformationszentrum an der Agentur für Arbeit. An der Schule werden im Rahmen des Unterrichtsfaches Arbeit/Wirtschaft/Technik die Programme der ARGE zur Berufsfindung genutzt. Ebenso müssen die Schüler zwei zweiwöchige Praktika in Firmen, die ausbilden, absolvieren. Die Jugendlichen erhalten Unterstützung bei der Suche und bei Bewerbungsschreiben. Während des Schuljahres nehmen die Schüler an Betriebsbesichtigungen von namhaften Firmen teil. Zu einzelnen Firmen und den Stadtwerken München wird intensiver Kontakt gepflegt. Die Ausbilder sowie Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammer kommen zu lnformationsveranstaltungen an die Schule. Bereits zum Ende der 8. Klasse werden erste Bewerbungen mit den Schülern verfasst.

Zu Beginn der 9. Klasse wird ein letztes Praktikum nach Möglichkeit in der zukünftigen Ausbildungsfirma angestrebt. Die Jugendlichen werden in intensive Bewerbungstrainings eingebunden. Dazu gehört die Ausbildungsplatzsuche zusammen mit den Schülern, das Verfassen von Bewerbungen und die psychologische Vorbereitung vor Bewerbungsgesprächen.

Während des Schuljahres hat jeder Schüler der 9. Klasse die Gelegenheit, an einer wöchentlichen individuell abgestimmten Intensivierungsstunde teilzunehmen. Auch in der 9. Klasse wird über die Kooperation mit der Arbeitsagentur eine adäquate Vermittlung von Schülern, die nicht in eine Ausbildung übernommen werden, in ausbildungsbegleitende Hilfen eingeleitet.

Ziel ist es, den Übergang Schule - Beruf nahtlos zu gestalten.

Ein wichtiger Bereich ist die Nachbetreuung der Auszubildenden. Diese umfasst Besuche in der Ausbildungsstelle, Nachtreffen in der Schulsozialarbeit sowie Konfliktberatung bei Problemen am Ausbildungsplatz oder in der Berufsschule. Zu den ausbildenden Firmen wird enger Kontakt gepflegt.