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Schulprofil

Handlungsstrategien im schulischen Alltag:

1. Herstellung einer persönlichen Beziehung zum Schüler:

  • Pädagogen geben emotionale Wärme, Verständnis, Wertschätzung und Sicherheit, nehmen Probleme der Schüler ernst, sprechen sie an und suchen zusammen mit dem Schüler Lösungswege
  • Pädagogen schenken dem Schüler Zeit und Raum

 

2. Herstellung eines professionellen Bezugs zum Schüler:

  • Trennung des Verhaltens und der Schülerpersönlichkeit
  • Negativen Verhaltensweisen Grenzen setzen bei gleichbleibender Wertschätzung der Person ( nicht der Schüler wird abgelehnt, sondern bestimmte falsche Verhaltensweisen )

 

3. Dialogisches Prinzip im Unterricht beachten:

  • Unterricht bedeutet Begegnung
  • Alle beteiligten Personen sind gleichwertig trotz Unterschiedlichkeiten,
  • Pädagogen haben aber Wissens- und Erfahrungsvorsprung, sie steuern und begleiten den Erziehungsprozess

 

4. Aufbau und Stärkung des Selbstwertgefühls:

  • Spiegelung und Förderung von Fähigkeiten und Einübung von Fertigkeiten,
  • Lernen in kleinen Schritten
  • „Immer wieder beginnen dürfen“ im Sinne einer Entwicklung und Nachreifung, gemeinsam mit dem Schüler ein konkretes Ziel formulieren, das er auch erreichen kann und positive Rückmeldung zeitnah geben

 

5. Vermittlung von Werten:

  • Respektvoller Umgang
  • Lehrerverhalten als Orientierungshilfe mit Vorbildcharakter
  • Reflexion von Verhaltensweisen
  • Konfrontation mit Wahrheit und Wirklichkeit
  • Übernahme von Aufgaben und Verantwortung für die Gemeinschaft (Klassendienste, Hausdienste usw.)
  • Vertrauen auf Vorschuss gewähren
  • Entscheidungshilfen bieten, dabei aber Entwicklungsstufen beachten

 

6. Erziehung zur sozialen und beruflichen Integration:

  • Lernen sekundärer Tugenden wie Höflichkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ordnung usw. und Einübung
  • in anderen Settings (z.B. Probewochen an Regelschulen, Betriebspraktikum, Kooperationsprojekte,...)
  • Schulforum
  • Stärkung der Schüler-Schüler Beziehung z.B. durch Patenschaftssysteme (ältere Schüler unterstützen jüngere Schüler bei der Konfliktbewältigung)

 

7. Erziehung zum Denken

  • Die Bereitschaft falsche Verhaltensweisen zu verändern setzt Erkennen, Verstehen und Einsicht voraus
  • Folgen von Handlungen bewusst machen, sich kritisch-konfrontierend mit den falschen Denkweisen der Schüler auseinandersetzen
  • Mit besseren Argumenten überzeugen und nicht nur mit Strafen „dressieren“

 

8. Gemeinsame erlebnispädagogische Projekte der Schule:

  • Teilnahme an Fußballturnieren anderer Regel- und Förderschulen der Stadt München
  • Klassenübergreifende Erlebniswanderungen, Berg- und Gletschertouren
  • Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen
  • Schülergeleitetes Klettern nach einem Patenschaftssystem an der hauseigenen Kletterwand (ältere Schüler organisieren Kletterkurse, gegenseitiges Sichern)
  • Regelmäßige Kletterkurse (auch in öffentlichen Einrichtungen und in den Bergen)
  • Mehrtägige anspruchsvolle Bergtouren mit Übernachtung auf Hütten oder in Zelten
  • Reiten
  • Projekte zum Sozialen Lernen („Zammgrauft“)

 

Grundschulspezifische Gemeinschaftsprojekte mit der HPT:

  • Erstellen von Kurzfilmen, Detektivgeschichten
  • Leesenacht
  • Kllassenübergreifende Sportgruppen (z.B. Fußballmannschaft)
  • Schulgarten und Teichpflege